Die an Sozialdezernentin Dr. Hanke gerichtete Stellungnahme ging sämtlichen Fraktionen der Regionsversammlung zu. Die Reaktion aller anderen: Dröhnendes Schweigen! Ein weiteres Mal waren wir die einzigen, die nicht zulassen wollten, dass eine brisante Angelegenheit unter den Tisch gekehrt wird. Unser Redner Stefan Henze brachte das Statement der Malteser in die öffentliche Regionsdebatte ein und verlas dort Teile daraus, während sich Angehörige der Fraktionen von SPD und Grünen sowie der Gruppe der Partei / Volt auf ihren Plätzen wanden wie unter elektrischen Schlägen. Aus den Reihen der Grünen wurde „Aufhören!“ verlangt, aus den Reihen der SPD erfolgte der Zwischenruf, dies sei „rechtsradikaler Dreck“, den man sich nicht anhören wolle. Bei den im Saal anwesenden Bürgern sah man hingegen erstaunte Blicke und zuletzt, als Stefan Henze ausführte, dass die im Schreiben der Malteser genannten Umständen den Abgeordneten im Sozialausschuss vorenthalten worden waren, fast einhelliges Nicken.
Dass der folgende Redner von der SPD die Forderung erhob, die Zusammenarbeit mit den Maltesern einzustellen oder auszusetzen, solange von dort solche rechtsradikalen Äußerungen kämen, kann kaum noch überraschen. Angesichts solcher Reaktionen fragen wir von der AfD-Fraktion uns: „Wo liegt eigentlich noch der Unterschied zwischen der deutschen Sozialdemokratie und der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China? Es ist immer ein Zeichen von Totalitarismus, wenn das Aussprechen unbequemer Wahrheiten zur Ketzerei erklärt und sanktioniert wird. Wir von der AfD würdigen jedenfalls die Courage des Teams der Malteser Migranten Medizin, die wahren Zusammenhänge zur Sprache gebracht zu haben, und unterstützen ausdrücklich den im genannten Schreiben gemachten Gegenvorschlag, den Geburtenfonds in den Gesundheitsfonds umzuleiten und diesen auf stationäre Behandlungen auszuweiten.“



